Am Mehrgenerationenpark und an der Festhalle in Eisenbach engagieren sich Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit, damit Bürgerinnen und Bürger eine saubere, öffentliche Toilette nutzen können.
Und was machen einige Zeitgenossen daraus? Sie randalieren, beschädigen Einrichtungen und hinterlassen Verwüstung.
Man muss sich das einmal vor Augen führen: Andere investieren freiwillig Zeit, Arbeit und Geld, um etwas für die Gemeinschaft zu schaffen – und ein paar offenbar völlig Rücksichtslose haben nichts Besseres zu tun, als dieses Engagement mutwillig zu zerstören.
Das ist nicht „ein bisschen Blödsinn“. Das ist Vandalismus auf Kosten der Allgemeinheit. Bezahlen dürfen am Ende alle – und aufräumen und reparieren dürfen wieder diejenigen, die sich ohnehin schon für Eisenbach engagieren.
Wer öffentliche Toiletten demoliert, trifft nicht irgendeine anonyme Institution. Er tritt denen vor das Schienbein, die ihre Freizeit opfern, damit unser Ort lebenswerter wird.
Dummheit ist keine Entschuldigung. Respektlosigkeit auch nicht.
Vielleicht sollten diejenigen, die dort randalieren, einmal selbst ein paar Stunden beim Putzen, Reparieren und Instandhalten helfen. Möglicherweise dämmert ihnen dann, dass Gemeinsinn nicht darin besteht, fremdes Eigentum zu zerstören.
Eisenbach braucht Menschen, die anpacken – keine Idioten, die kaputtmachen.










